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03 | Inkontinenz

Inkontinenz

Inkontinenz

Inkontinenz ist eine Volkskrankheit – und kein Problem von Einzelnen. Allein in Deutschland leiden nach seriösen Schätzungen mindestens 5 Millionen Menschen unter Blasen- und Darmschwäche (Inkontinenz). Dennoch ist Inkontinenz ein Tabu in unserer Gesellschaft. Kein Wunder, dass fast zwei von drei Betroffenen das Thema verschweigen – obwohl es ihr tägliches Leben beeinträchtigt oder sogar massiv einschränkt.

Inkontinenz nennt man die mangelnde Fähigkeit des Körpers, den Blasen- oder Darminhalt zu speichern und selbst zu bestimmen, wann und wo er entleert werden soll. Unwillkürlicher Urinverlust oder Stuhlabgang sind die Folgen. Obwohl die Krankheit für ein typisches Alters- und Frauenleiden gehalten wird, kann Inkontinenz in jedem Alter auftreten – unabhängig von Geschlecht, Beruf und sozialer Herkunft. Richtig ist jedoch, dass der Anteil der Frauen und Älteren überwiegt.

Bewegungsmangel

Bewegungsmangel

In einer Zeit, wo der tägliche Umfang an Bewegung ständig zurückgeht, ist ein Verlust von Muskulatur nicht zu vermeiden und kann nur durch den Beginn von Aufbautraining gestoppt oder sogar rückgängig gemacht werden. Aus Scham ziehen sich die Betroffenen oft aus dem gesellschaftlichen Leben zurück, verzichten auf Freizeitaktivität, auf ausgedehnte Spaziergänge und auf kulturelle Ereignisse. So verlieren sie an Lebensqualität und die Situation verschlechtert sich weiter. Es ist sehr viel mit eigener Kraft zu schaffen, wenn sie gewillt sind sich aktiv helfen zu lassen. Nutzen sie die zahlreichen Hinweise auf dieser Webseite zum Thema Beckenbobentraining.

Früherkennung und Beratung sind die wichtigsten Schritte auf dem Weg zur Heilung. Sprechen Sie darüber und verschweigen Sie das Thema nicht. Denn nicht jeder Betroffene hat die gleichen Symptome. Der Arzt wird herausfinden, um welche Form der Inkontinenz es sich handelt und was dagegen getan werden kann.